Review: Uncharted 1: Nathan Drake Collection – Drakes Fortune

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Uncharted 1: Drakes Fortune ist wohlbekannt, kein neues Spiel. Erschien es doch vor gut 7 Jahren für die damalige PS3 und brachte uns den Beginn einer unvergleichlichen Actionserie. Die Story um den Protagonisten Nathan Drake startet mitten im Meer, den er ist gerade dabei, den Sarg des lang verstorbenen englischen Flotten Kapitäns Sir Francis Drake zu bergen. Wie Nathan vermutet, ist dieser Sarg leer. Zumindest befindet sich keine Leiche darin, jedoch Sir Drakes geheimes Tagebuch mit all seinen Aufzeichnungen zu seiner aufregendsten Reise und der Suche nach El Dorado, der goldenen Stadt.

Uncharted 1: Drakes SchicksalNathan ist nicht alleine, er wird gleich von Beginn an von der hübschen, schlagkräftigen und manchmal etwas naiven Elena Fisher begleitet, die sich so einige sehr unterhaltsame Wortgefechte mit Nathan liefert, im Laufe des Spiels. Victor ‚Sully‘ Sullivan ist ebenfalls von Anfang an mit dabei und ist der Mentor, Ziehvater und beste Freund (einzige Freund?) von Nathan.

Als Uncharted 1 seiner Zeit 2007 auf der PS3 erschien, war es eine total neue Erfahrung und stand sogleich in direkter Konkurrenz zu den damaligen Tomb Raider Spielen. Den vermeintlichen Nachteil der fehlenden sexy Protagonistin, hat Uncharted stets mit viel Witz, Charme und einer spannenden Story ausgeglichen. Die vielen sehr lustigen Kommentare der Figuren, haben dabei eine besonders tolle und lockere und trotzdem spannende Stimmung aufgebaut.

Uncharted 1: Drakes SchicksalNathan Drake, seines Zeichens Schatzjäger, ständig auf der Suche nach Abenteuern, kriegt es dabei kräftig mit Piraten, alten Rätseln und Nazi Zombies zu tun, während er versucht die Geheimnisse rund um Sir Francis Drake (sein angeblicher Vorfahre) zu lüften.

Dabei schafft Uncharted bereits von der ersten Minute an etwas, was nur wenige Spiele vermögen. Es saugt den Spieler so intensiv in diese Story und ins Geschehen mit ein, dass man sich dessen kaum erwehren kann und lange Stunden gebannt vor der Kiste verbringt um noch ein Rätsel zu lösen, noch ein Kapitel zu spielen.

Uncharted 1: Drakes SchicksalDie Charaktere ergänzen sich dabei so hervorragend, dass es einem leicht gemacht wird selbst Sympathien für die selbigen zu entwickeln. Zumal sich auch die nichtspielbaren Charaktere sehr lebendig dadurch anfühlen und keineswegs deplatziert wirken. Diese folgen Nathan dabei meistens auf Schritt und Tritt, außer bei gescripteten Events, wo sie mithelfen müssen oder warten müssen bis wir ihnen eine Tür öffnen, Brücke runterlassen oder ähnliches.

Uncharted 1 strotzt auch und vor allem vor Actionszenen, wilden Schießereien, heißen Verfolgungsjagden und schwindelerregende Kletterpartien, die einem die Handflächen feucht werden lassen. An manchen Stellen fühlt sich die Action fast etwas übertrieben an, es gibt sehr viele Gegner und somit auch Schießereien, da beschwert sich selbst Nathan immer wieder mal über die dauernd anrollenden Gegner Wellen die scheinbar kein Ende mehr nehmen.

Uncharted 1: Drakes SchicksalDabei würde man sich so oft wünschen, es wie in Tomb Raider machen zu können, einfach an den Gegnern vorbeischleichen oder sie sogar lautlos erledigen, ohne dass dabei alle aufgeschreckt werden. Das ist jedoch einer der ganz wenigen Punkte die man Uncharted 1 zulasten legen kann, aber er stört den Spielfluss einfach, da manche Schießereien einfach deplatziert und erzwungen wirken, wie nur um gewisse Kapitel in die Länge zu strecken.

Puzzle Fans die Rätsel über alles lieben, werden bei Uncharted 1 nicht ganz auf ihre Kosten kommen. Die Rätsel sind sehr rar gesät und eher einfach gehalten. Da waren die Entwickler von Naughty Dog eben noch Neulinge in dem Bereich wie man gut merken kann.

Uncharted 1: Drakes SchicksalDie Grafik konnte damals auf der PS3 schon überzeugen und selbst jetzt auf der PS4 in der HD Remastered Version sieht Uncharted immer noch hübsch aus. Auch wenn es natürlich mit modernen Games diesbezüglich nicht mehr mithalten kann, macht es einen unheimlichen Spaß Nathan durch die Dschungel, alte Tempelruinen und unteriridschen Bunkeranlagen zu treiben, immer weiter Voran um ein weiteres Rätsel rund um El Dorado und Francis Drake zu lösen.

Fazit:

Uncharted 1: Drakes Fortune hat sicherlich seine Schwächen und es wird vermutlich nicht das absolute Lieblingsspiel sehr vieler Gamer sein, aber es ist der Anfang einer unsagbar tollen Geschichte und auch wenn die ersten Schritte (Teil 1) etwas holprig sind, so wird man in den folgenden teilen dafür umso mehr belohnt. Teil 1 lohnt sich nur schon deswegen durchgespielt zu werden, um die Story der folgenden Titel besser verstehen und sich damit identifizieren zu können. Uncharted 1 steht somit auf der Liste der must have und must play Games und sollte in keiner Sammlung fehlen.

Links zum Produkt:

Uncharted: The Nathan Drake Collection - [PlayStation 4]

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Letztes Update am May 21, 2018 6:34 pm GMT